Freitag, 18. Dezember 2015

Kommentar bei Dario Mattmann

Salut Dario

"Alkoholismus im Jugendalter" ist ein sehr aktuelles Thema, meiner Meinung nach. Deshalb habe auch ich einen Blogeintrag über dieses Thema getätigt. Jetzt möchte ich aber gerne einen anderen Blogeintrag zu diesem Thema kommentieren. Ich wählte deinen aus, da ich deine Meinung bis auf wenige Punkte teile.

Deine Einstellung zum Alkohol ist gut. Wer trinken möchte, sollte dies auch machen. Nur sollte man den Alkohol mit Vorsicht geniessen, ansonsten könnte alles aus dem Ruder laufen. 
Wusstest du aber, dass der Konsum für Minderjährige gestattet ist? Nur die Abgabe und der Ausschank ist wiederrechtlich. Ein Beispiel: Wenn mein Vater und ich zusammen in eine Bar gehen, darf ich mir mit seinem Einverständnis einen Tequila gönnen, obwohl ich noch nicht volljährig bin.
Weiter verstehe ich nicht, wieso es für dich ekelerregend ist, wenn Frauen/Mädchen sich betrinken. Bedeutet das, dass du wenn Männer sich betrinken in Ordnung findest? Das wäre ein wenig diskriminierend.

Auf jeden Fall teile ich die Meinung mit dir. Alkohol im Mass ist ganz in Ordnung. Den schlussendlich ist es nicht nur ein Rauschmittel, sondern auch ein Genussmittel.


Gruss Gieri
Verknüpfung der Personen

Der Benzinklau in Kapitel 31

Rezension


In Wolfgang Herrndorfs Jugendroman „Tschick“ geht es um die zwei Jungen Maik und Tschick. Maik, ein vierzehnjähriger Berliner, lebt in einer Villa mit Pool zusammen mit einer alkoholkranken Mutter und einem Vater, der eine Geliebte hat. Er ist in Tatjana, ein Mädchen aus seiner Schule verliebt. Jedoch ist Maik nicht besonders beliebt in der Schule und wird auch nicht von Tatjana zu ihrer Geburtstagsparty eingeladen. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, ebenfalls 14 Jahre alt und aus Russland, ist seit einem Jahr neu in der Klasse und von seinen Mitschülern kritisch als „Assi“ beäugt. Hauptsächlich fällt er durch seine unterschiedlichen Leistungen auf, die durch seinen Alkoholkonsum beeinflusst werden. Am ersten Tag der Sommerferien kommt Tschick Maik überraschend Zuhause besuchen. Maik ist für zwei Wochen alleine. Seine Mutter besucht die „Beautyfarm“, eine Entzugsklinik. Der Vater ist mit seiner Geliebten auf „Geschäftsreise“. Tschick und Maik spielen zusammen Computerspiele und nach einer Weile entsteht langsam eine Freundschaft zwischen den beiden Jungen. Nach einer spontanen Idee von Tschick, mit der Maik anfangs nicht ganz einverstanden war, fahren die beiden mit einem geknackten Lada planlos los. Ihr Ziel ist die Walachei, wo sie Tschicks Verwandte besuchen wollen. Auf ihrem Roadtrip erleben Maik und Tschick viele aufregende Dinge und lernen neue Menschen und Freunde kennen.
Nachdem ich anfangs skeptisch gegenüber dem Buch war, bin ich jetzt, nachdem ich es gelesen habe, begeistert. Mir gefiel Wolfgang Herrndorfs Schreibstil, der sehr passend ist. Außerdem mochte ich es, wie er die Gefühle und Emotionen des Buches beschreibt. Der Jugendroman erzählt vom Erwachsen werden, von Liebe und Freundschaft.

„Tschickt“ ist 2010 erschienen und daher noch relativ neu. Ich denke, dass der Roman nicht nur interessant und unterhaltsam für Jugendliche in Maiks und Tschicks Alter ist. Man kann den Jugendroman über den Sommer des Lebens zweier Jungen nur weiterempfehlen.

Reflexion

Für mich war diese Art von einer Portfolioarbeit total neu. Sie war anders und das machte sie für mich interessant. Obwohl die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass mein Blog auf dem Internet viel Aufrufe zählt, war ich von der Idee begeistert.
Eine solche Arbeit würde ich gerne wiederholen, jedoch mit etwas weniger Arbeit.

Die Arbeit zog sich stark in die Länge und es fehlte gegen den Schluss ein wenig die Motivation zum Schreiben.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Figurenanalyse von Maik

Für meine Figurenanalyse wählte ich Maik aus.

Der 14-jährige Maik Klingenberg ist einer der Hauptpersonen des Romans. Maik wohnt in Berlin, im Stadtteil Mahrzahn und besucht die 8. Klasse eines Gymnasiums. Er trägt meist eine Jacke aus China, auf der ein weißer Drache abgebildet ist. Sonst ist Maik eher langweilig gekleidet. Von einem Autounfall, den er auf seiner Reise erlebt, zog er sich noch eine Narbe zu.  Maik´s Mutter ist Alkoholikerin und war schon mehrmals in einer Entzugsklinik.

Maik fällt es nicht einfach Freunde zu finden und hat deshalb auch nur zwei, Tschick und Paul, den er aber schon länger nicht mehr gesehen hat, da dieser nicht mehr in Berlin wohnt. Maik Klingenberg beschreibt sich selbst als feige, langweilig und wehrlos.


Ich bin der Meinung, dass Maik kein schüchterner, feiger Junge ist, sondern dass er einfach nur ein Problem damit hat, Freunde zu finden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sein einziger Freund weggezogen ist und Maik ganz alleine in eine neue Klasse, auf einer anderen Schule, gekommen ist, auf der er niemanden kennt. Außerdem hat er auch familiäre Probleme, da seine Eltern nicht oft Zuhause sind und ständig streiten. Zudem ist Maik sehr Mutig, da er sich mit einem jungen den er noch nicht lange kennt auf eine unbekannte Reise begibt, auf dieser vor der Polizei davonläuft und am Ende noch einen Unfall baut.