Salut Dario
"Alkoholismus im Jugendalter" ist ein sehr aktuelles Thema, meiner Meinung nach. Deshalb habe auch ich einen Blogeintrag über dieses Thema getätigt. Jetzt möchte ich aber gerne einen anderen Blogeintrag zu diesem Thema kommentieren. Ich wählte deinen aus, da ich deine Meinung bis auf wenige Punkte teile.
Deine Einstellung zum Alkohol ist gut. Wer trinken möchte, sollte dies auch machen. Nur sollte man den Alkohol mit Vorsicht geniessen, ansonsten könnte alles aus dem Ruder laufen.
Wusstest du aber, dass der Konsum für Minderjährige gestattet ist? Nur die Abgabe und der Ausschank ist wiederrechtlich. Ein Beispiel: Wenn mein Vater und ich zusammen in eine Bar gehen, darf ich mir mit seinem Einverständnis einen Tequila gönnen, obwohl ich noch nicht volljährig bin.
Weiter verstehe ich nicht, wieso es für dich ekelerregend ist, wenn Frauen/Mädchen sich betrinken. Bedeutet das, dass du wenn Männer sich betrinken in Ordnung findest? Das wäre ein wenig diskriminierend.
Auf jeden Fall teile ich die Meinung mit dir. Alkohol im Mass ist ganz in Ordnung. Den schlussendlich ist es nicht nur ein Rauschmittel, sondern auch ein Genussmittel.
Gruss Gieri
Freitag, 18. Dezember 2015
Rezension
In Wolfgang Herrndorfs Jugendroman „Tschick“
geht es um die zwei Jungen Maik und Tschick. Maik, ein vierzehnjähriger
Berliner, lebt in einer Villa mit Pool zusammen mit einer alkoholkranken Mutter
und einem Vater, der eine Geliebte hat. Er ist in Tatjana, ein Mädchen aus
seiner Schule verliebt. Jedoch ist Maik nicht besonders beliebt in der Schule
und wird auch nicht von Tatjana zu ihrer Geburtstagsparty eingeladen. Tschick,
eigentlich Andrej Tschichatschow, ebenfalls 14 Jahre alt und aus Russland, ist
seit einem Jahr neu in der Klasse und von seinen Mitschülern kritisch als
„Assi“ beäugt. Hauptsächlich fällt er durch seine unterschiedlichen Leistungen
auf, die durch seinen Alkoholkonsum beeinflusst werden. Am ersten Tag der
Sommerferien kommt Tschick Maik überraschend Zuhause besuchen. Maik ist für
zwei Wochen alleine. Seine Mutter besucht die „Beautyfarm“, eine Entzugsklinik.
Der Vater ist mit seiner Geliebten auf „Geschäftsreise“. Tschick und Maik
spielen zusammen Computerspiele und nach einer Weile entsteht langsam eine
Freundschaft zwischen den beiden Jungen. Nach einer spontanen Idee von Tschick,
mit der Maik anfangs nicht ganz einverstanden war, fahren die beiden mit einem
geknackten Lada planlos los. Ihr Ziel ist die Walachei, wo sie Tschicks
Verwandte besuchen wollen. Auf ihrem Roadtrip erleben Maik und Tschick viele
aufregende Dinge und lernen neue Menschen und Freunde kennen.
Nachdem ich anfangs skeptisch gegenüber dem
Buch war, bin ich jetzt, nachdem ich es gelesen habe, begeistert. Mir gefiel
Wolfgang Herrndorfs Schreibstil, der sehr passend ist. Außerdem mochte ich es,
wie er die Gefühle und Emotionen des Buches beschreibt. Der Jugendroman erzählt
vom Erwachsen werden, von Liebe und Freundschaft.
„Tschickt“ ist 2010 erschienen und daher noch
relativ neu. Ich denke, dass der Roman nicht nur interessant und unterhaltsam
für Jugendliche in Maiks und Tschicks Alter ist. Man kann den Jugendroman über
den Sommer des Lebens zweier Jungen nur weiterempfehlen.
Reflexion
Für mich war diese Art von einer Portfolioarbeit
total neu. Sie war anders und das machte sie für mich interessant. Obwohl die
Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass mein Blog auf dem Internet viel
Aufrufe zählt, war ich von der Idee begeistert.
Eine solche Arbeit würde ich gerne wiederholen,
jedoch mit etwas weniger Arbeit.
Die Arbeit zog sich stark in die Länge und es
fehlte gegen den Schluss ein wenig die Motivation zum Schreiben.
Sonntag, 13. Dezember 2015
Figurenanalyse von Maik
Für meine Figurenanalyse wählte ich Maik aus.
Der 14-jährige Maik Klingenberg ist einer der
Hauptpersonen des Romans. Maik wohnt in Berlin, im Stadtteil Mahrzahn und
besucht die 8. Klasse eines Gymnasiums. Er trägt meist eine Jacke aus China,
auf der ein weißer Drache abgebildet ist. Sonst ist Maik eher langweilig
gekleidet. Von einem Autounfall, den er auf seiner Reise erlebt, zog er sich
noch eine Narbe zu. Maik´s Mutter ist
Alkoholikerin und war schon mehrmals in einer Entzugsklinik.
Maik fällt es nicht einfach Freunde zu finden
und hat deshalb auch nur zwei, Tschick und Paul, den er aber schon länger nicht
mehr gesehen hat, da dieser nicht mehr in Berlin wohnt. Maik Klingenberg
beschreibt sich selbst als feige, langweilig und wehrlos.
Ich bin der Meinung, dass Maik kein
schüchterner, feiger Junge ist, sondern dass er einfach nur ein Problem damit
hat, Freunde zu finden. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sein einziger
Freund weggezogen ist und Maik ganz alleine in eine neue Klasse, auf einer
anderen Schule, gekommen ist, auf der er niemanden kennt. Außerdem hat er auch
familiäre Probleme, da seine Eltern nicht oft Zuhause sind und ständig
streiten. Zudem ist Maik sehr Mutig, da er sich mit einem jungen den er noch
nicht lange kennt auf eine unbekannte Reise begibt, auf dieser vor der Polizei
davonläuft und am Ende noch einen Unfall baut.
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