Sonntag, 13. Dezember 2015

Alkoholismus im Jugendalter

Am Anfang des Buches erwähnt der Autor, dass Tschick regelmässig alkoholisiert die Schule besucht. Auf den weiteren Seiten des Buches erfährt man, dass auch Maik mit Alkohol zu tun hat. Nicht weil er ihn konsumiert, sondern da seine Mutter regelmässig in eine Entzugsklinik eingewiesen wird.
Ich möchte gerne mit diesem Blogeintrag meine Meinung zum Thema Alkohol kundgeben und schildere meine Eindrücke, Wissen und Erfahrungen.


Wenn wir trinken, schränkt das zuerst die Wahrnehmung- und Reaktionsfähigkeit ein. Hemmungen nehmen ab, die Risikobereitschaft steigt. Problematische Situationen erscheinen in diesem Zustand einfacher zu bewältigen. Wird mehr Alkohol konsumiert, setzen Koordination und Gleichgewichtssinn sowie die Sprache aus, die Muskel erschlaffen, schlussendlich fällt der Betrunkene ins Koma. Bei etwa vier Promille Alkohol im Blut liegt die durchschnittliche tödliche Dosis. Wer sich an große Mengen Alkohol gewöhnt hat, kann aber deutlich mehr Blutalkohol überleben.
Auf die Dauer häufig zu viel zu trinken, erhöht das Risiko von Bluthochdruck, den Herzkreislauf und Schlaganfällen.
Alkohol löst nachweislich Krebs aus. Besonders steigt das Risiko der Krebsentstehung für Leber, Speiseröhre, Mund- und Rachenraum, den Darm und bei Frauen die Brust. Des Weiteren schadet der Alkohol auch der Leber enorm bei einem erhöhten Konsum.
Wer Alkohol trinkt, muss sich beherrschen können, ansonsten läuft ein gemütlicher Abend sehr schnell aus dem Ruder. Viele Personen haben schon ein, zwei Mal zu viel getrunken. Zugegeben, ich auch.
Trotzdem bereue ich dies auf keiner Art und Weise, da ich der Meinung bin, dass jeder der es möchte Erfahrungen sammeln soll und auch mal gut Deutsch gesagt „auf die Fresse fliegen soll“.
Nach meinen Schätzungen würde ich behaupten, dass in meinem Freundeskreis etwa 95% schon einmal einen Rausch eingesteckt hat. Manche bereuen dies sehr stark, bei anderen ist der übertriebene Alkoholkonsum schon ein festgelegter Anlass, an dem man Absicht sich betrinken möchte. Dies empfinde ich als unreif und nicht erwachsen, genau jene werden später Probleme mit dem Alkohol bekommen.



Als Fazit möchte ich erwähnen, dass jeder selbst seine Grenzen kennen muss. Alkohol ist nicht nur ein Rauschmittel, sondern auch ein Genussmittel. Ein Bier an einem gemütlichen Sommertag oder einen Jägermeister in einer Après-Ski-Hütte schadet niemals.

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