Am Anfang des Buches erwähnt der Autor, dass Tschick regelmässig
alkoholisiert die Schule besucht. Auf den weiteren Seiten des Buches erfährt
man, dass auch Maik mit Alkohol zu tun hat. Nicht weil er ihn konsumiert,
sondern da seine Mutter regelmässig in eine Entzugsklinik eingewiesen wird.
Ich möchte gerne mit diesem Blogeintrag meine Meinung zum Thema Alkohol
kundgeben und schildere meine Eindrücke, Wissen und Erfahrungen.
Wenn wir trinken, schränkt das zuerst die
Wahrnehmung- und Reaktionsfähigkeit ein. Hemmungen nehmen ab, die
Risikobereitschaft steigt. Problematische Situationen erscheinen in diesem
Zustand einfacher zu bewältigen. Wird mehr Alkohol konsumiert, setzen
Koordination und Gleichgewichtssinn sowie die Sprache aus, die Muskel
erschlaffen, schlussendlich fällt der Betrunkene ins Koma. Bei etwa vier
Promille Alkohol im Blut liegt die durchschnittliche tödliche Dosis. Wer sich
an große Mengen Alkohol gewöhnt hat, kann aber deutlich mehr Blutalkohol
überleben.
Auf die Dauer häufig zu viel zu trinken, erhöht
das Risiko von Bluthochdruck, den Herzkreislauf und Schlaganfällen.
Alkohol löst nachweislich Krebs aus. Besonders
steigt das Risiko der Krebsentstehung für Leber, Speiseröhre, Mund- und
Rachenraum, den Darm und bei Frauen die Brust. Des Weiteren schadet der Alkohol
auch der Leber enorm bei einem erhöhten Konsum.
Wer Alkohol trinkt, muss sich beherrschen
können, ansonsten läuft ein gemütlicher Abend sehr schnell aus dem Ruder. Viele
Personen haben schon ein, zwei Mal zu viel getrunken. Zugegeben, ich auch.
Trotzdem bereue ich dies auf keiner Art und
Weise, da ich der Meinung bin, dass jeder der es möchte Erfahrungen sammeln
soll und auch mal gut Deutsch gesagt „auf die Fresse fliegen soll“.
Nach meinen Schätzungen würde ich behaupten,
dass in meinem Freundeskreis etwa 95% schon einmal einen Rausch eingesteckt
hat. Manche bereuen dies sehr stark, bei anderen ist der übertriebene
Alkoholkonsum schon ein festgelegter Anlass, an dem man Absicht sich betrinken
möchte. Dies empfinde ich als unreif und nicht erwachsen, genau jene werden
später Probleme mit dem Alkohol bekommen.
Als Fazit möchte ich erwähnen, dass jeder
selbst seine Grenzen kennen muss. Alkohol ist nicht nur ein Rauschmittel,
sondern auch ein Genussmittel. Ein Bier an einem gemütlichen Sommertag oder
einen Jägermeister in einer Après-Ski-Hütte schadet niemals.
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