In Wolfgang Herrndorfs Jugendroman „Tschick“
geht es um die zwei Jungen Maik und Tschick. Maik, ein vierzehnjähriger
Berliner, lebt in einer Villa mit Pool zusammen mit einer alkoholkranken Mutter
und einem Vater, der eine Geliebte hat. Er ist in Tatjana, ein Mädchen aus
seiner Schule verliebt. Jedoch ist Maik nicht besonders beliebt in der Schule
und wird auch nicht von Tatjana zu ihrer Geburtstagsparty eingeladen. Tschick,
eigentlich Andrej Tschichatschow, ebenfalls 14 Jahre alt und aus Russland, ist
seit einem Jahr neu in der Klasse und von seinen Mitschülern kritisch als
„Assi“ beäugt. Hauptsächlich fällt er durch seine unterschiedlichen Leistungen
auf, die durch seinen Alkoholkonsum beeinflusst werden. Am ersten Tag der
Sommerferien kommt Tschick Maik überraschend Zuhause besuchen. Maik ist für
zwei Wochen alleine. Seine Mutter besucht die „Beautyfarm“, eine Entzugsklinik.
Der Vater ist mit seiner Geliebten auf „Geschäftsreise“. Tschick und Maik
spielen zusammen Computerspiele und nach einer Weile entsteht langsam eine
Freundschaft zwischen den beiden Jungen. Nach einer spontanen Idee von Tschick,
mit der Maik anfangs nicht ganz einverstanden war, fahren die beiden mit einem
geknackten Lada planlos los. Ihr Ziel ist die Walachei, wo sie Tschicks
Verwandte besuchen wollen. Auf ihrem Roadtrip erleben Maik und Tschick viele
aufregende Dinge und lernen neue Menschen und Freunde kennen.
Nachdem ich anfangs skeptisch gegenüber dem
Buch war, bin ich jetzt, nachdem ich es gelesen habe, begeistert. Mir gefiel
Wolfgang Herrndorfs Schreibstil, der sehr passend ist. Außerdem mochte ich es,
wie er die Gefühle und Emotionen des Buches beschreibt. Der Jugendroman erzählt
vom Erwachsen werden, von Liebe und Freundschaft.
„Tschickt“ ist 2010 erschienen und daher noch
relativ neu. Ich denke, dass der Roman nicht nur interessant und unterhaltsam
für Jugendliche in Maiks und Tschicks Alter ist. Man kann den Jugendroman über
den Sommer des Lebens zweier Jungen nur weiterempfehlen.
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